ALEX Porter
Halluzination
Obschon Porter, ohne je etwas anderes zu behaupten, in des Zauberers Trickkiste greift, verschwimmen Illusion und Realität im Verlaufe des Abends ineinander. Sein Handwerk scheint sich über die Dekaden noch mehr verdichtet zu haben und wer ihm zuschaut, kommt nicht darum herum, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen.
In Halluzination täuscht Porter sein Publikum nach Strich und Faden und entpuppt sich dennoch immer mehr als Ent-Täuschungskünstler. Er zeigt starke Evergreen-Tricks und stimmakrobatische Gesangseinlagen. Seine Zauberei ist als poetische Anarchie zu verstehen.
Porters Interaktivität mit dem Publikum, gepaart mit seiner ehrlichen Selbstironie machen den Abend zu einem Ausfluchtspunkt, einem Poetischen Zwischenstopp in unserer doch so oft halluzinationslosen Welt.
«Halluzination ist schwerelos und agil, und zeigt mit Leichtigkeit auf, dass man zwar von verschiedenen Seiten auf die Realität schauen kann, die Realität aber nicht beliebig verbiegen kann» – Stimme aus dem Publikum.
Alex Porter, Life on a rope
- 1985 – Kunstakademie Bath, GB, Groundcourse, Performance and Painting.
- 1986-1987 – Bewegungstheaterschule Ilg, Zürich.
- 1987 -1990 – Sprecherziehung, Bettina Lindtberg
- 1993-1996 – New York University als External Student of ETW, Experimental Theatre Wing, Acting: Sanford Meisner Technique, Jerzy Grotowsky Technique, Six Vew Point, Szene Work. Zusatzfächer: Voice, Jonathan Heart, Maureen Fleming Butho Dance und Jean Kwok Tai Chi.
- 1995-2002 – Mirka Yemendzakis: Stimme und Stimmenyoga.
- Seit 2003 – Verheiratet mit Patrizia Wenk und Vater zweier Töchter.
Anderes
- MAZ — Seit über 14 Jahren Dozent am Medienausbildungszentrum Luzern
- Fächer: Wie stehe ich vor der Kamera; Natürliches, sicheres, authentisches Auftreten; Mentales Training